ein film von anne kodura fotografiert von friede clausz

63. International Filmfestspiele Berlin
Wald

Es sind Sommerferien.

Inmitten von Wäldern und ein paar Schafweiden steht ein Wohnblock auf ehemaligem Kasernengelände der sowjetischen Armee. Umringt von verfallenen Baracken, verrotteten Soldatenfresken, einem verwilderten Fußballplatz und einem nagelneuen Maschendrahtzaun.

Hier wachsen Aya, Momo und Mustafa auf. Sie verbringen die Ferien zu Hause im Asylbewerberheim. In Deutschland aufgewachsen, verstehen sie das mit dem "Asyl" nicht so richtig und wollen eigentlich ganz normal sein. Sie vertreiben sich die Langeweile mit Fußball, machen einen Ausflug zum nahe gelegenen See und versuchen sich im Kupferschrotthandel.

Eine Geschichte von Kindheit, Heimat und der Suche nach Identität.




Dokumentarfilm | 79 Min | Deutschland 2013 | DCP | 1:2,39 | S&W | DD 5.1